Samstag, 2. August 2014

Gegengift


Ein Krimi der Sabrina Benarski Reihe          von Gabriele Manhold

Kapitel 1

Enttarnt

Guten Abend Besucher,
es geht weiter mit Gegengift und ich hoffe ihr habt Lesevergnügen. Bis demnächst, Eure Gabriele


Kyos sehnige, sehr männlichen und doch sensiblen Hände umfaßten meine schlanke Taille, welche in einem gewagten, auberginefarbenem Gaultier Bustier steckte und auch mein wohl ausgestattetes Dekollete vorteilhaft zur Geltung brachte. Im rythmischen Einverständnis unserer geschmeidigen Körper, bewegten wir uns durch die sich einander eng umschlingenden Pärchen allmählich über die Terasse, hinein in den dunklen hinteren Teil des Gartens, der nun überwiegend aus dichten, hoch wachsenden Farnen und Palmen bestand.

Schwindel erfasste mich, als seine fordernden Hände mein Bustier Häkchen für Häkchen öffneten, dann massierten seine Hände mit kräftig kreisenden Bewegungen meine festen und doch weichfleischigen Brüste. Erregt erkundete ich mit meinen Händen und meinen suchenden Mund seinen Körper, indem ich ihm sein locker  sitzendes Miyake Oberteil schon fast, von seiner durch Muskeln modulierten Schulter gestreift hatte, gerade erstastete ich mit sanft streichelnden Bewegungen mit meiner rechten Hand den ledernen Schaft  seiner Waffe, als hinter mir die vertraute Stimme Aggis, mit leiser wie zum vertraulichen flüstern gesenkter, jedoch kühler Stimme meinen Namen raunte, meinen richtigen Namen, Sabrina Benarski.

"Du wirst ab jetzt tun, was wir Dir sagen, oder Du wirst binnen kürzester Zeit mit internationalen Haftbefehl gesucht und was Dir noch unangenehmer sein wird, auch gefunden." Blitzschnell überschlug ich meine Optionen, gewarte meine entblößten Brüste, deren Warzen steil aufgerichtet waren und begann, nicht nur vor Kälte zu frösteln, dann nickte ich unmerklich mit dem Kopf.
Zu Kyo sagte sie," stell dich dicht hinter sie, während ich ihr das Bustier wieder schließe." " Laß das," zischte ich und begann selbst Häkchen für Häkchen zu schließen." Wir treffen uns gleich in der" Bibliothek des Maharaja  " raunte Aggi, Kyo zu. Kyo legte sofort besitzergreifend und mit hartem Griff seinen linken Arm um meine Taille, mit der rechten Hand strich er mir druckvoll  mit der rasiermesserscharfen Klinge seines aus dem ledernen Schaft gezogenen Dolches über meinen freien Bauch ein Stück unterhalb des Nabels.  

Wie scheinbar frisch Verliebte bewegten wir uns ungehindert  im Takt eines Blues über die nur noch mäßig betanzte von flirrenden bunten Lichtern überzogene Fläche, erklommen, an den Aufzügen vorbei, die breite und elegant geschwungene in die 1. Etage und zur Bibliothek des Maharaja führende Treppe, gingen nun zügigen Schrittes den in sanftes rotes Licht getauchten Flur entlang und mit routinierten Druck seiner rechten Hand drehte Kyo schließlich den Knauf der massiven Tür zur Bibliothek, bei gleichzeitig verhaltenem Klopfen, tock tock, Pause, Tock, tock, tock.

Kyo vermeinte sich meiner sicher zu sein und hatte nur einen lockeren Griff um meine Taille und mit dieser Einschätzung lag er richtig, ich würde nicht versuchen zu fliehen, erst mußte ich herausbekommen, wieviel sie wirklich über meine Aktivitäten wußten  und ob das was sie von mir wollten, meinem Vorhaben irgendwie nützlich sein könnte und zudem mußte es mir unbedingt gelingen, die Spuren meiner aufgedeckten Identität wieder zu verwischen und dazu brauchte ich die Hilfe meines einflußreichen indischen Freundes Prakash.