Google+ Badge

Sonntag, 31. August 2014

Der Urlaub

Guten Abend Besucher,

heute erzähle ich Euch in einer sehr kurzen Krimigeschichte, was sich im Urlaub so zutragen kann und wünsche Euch einen schönen Sonntagabend und hoffentlich gute Unterhaltung.


Bis bald Eure Gabriele

      Der Urlaub      

Der Urlaub

irgendwie merkte sie, sie hatte die Kontrolle verloren und schrubbte sich nun verbissen Ihre Hände mit dem Stück Seife aus dem Bad. Sie benutzte dazu das Spülbecken in Ihrer demolierten Küche.

Dabei hatte sie sich so auf diesen Urlaub mit ihm gefreut, sie wollten die neu erwachten Gefühle füreinander, hier, in Ihrem Appartement an der Nordsee festigen, um dann im Alltag ein neues Fundament zu haben und um die alten Zerwürfnisse endgültig beilegen zu können.

Sie sah auf ihre vom schrubben zerkratzten und geröteten Hände, legte die Seife in das Spülbecken und stützte sich mit beiden Händen am Beckenrand ab, sie wagte es nicht, sich umzusehen.
" Ich verzeihe ihm, aber vergessen werde ich nie," dachte sie sich. Dann erinnerte sie sich dumpf an ihre Stimmen, Türenknallen und schließlich an das aufheulen des Motors von ihren Ford Mondeo. Alles andere blieb verschwommen, sie kam nicht an das Geschehene heran.

"Ich habe doch Urlaub", dachte sie sich und mit zur Küchendecke erhobenen Blick tasteten ihre in Laufschuhen steckenden Füße vorwärts, umschifften einige Hindernisse, bis ihre ausgestreckten Hände endlich den Türrahmen zum Wohnraum berührten," jetzt werde ich anfangen meine Urlaubslektüre zu lesen, einen Psychothriller von John Katzenbach mit dem Titel " Die Anstalt " und dann gehe ich joggen," dachte sie sich. Vorsichtig senkte sie jetzt den Blick, erkundete mit den Augen den Wohnraum und entdeckte ihr Buch, langsam ging sie auf den Couchtisch zu, beugte sich runter und dabei sah sie die roten, teilweise verschmierten Flecken auf  ihren vormals weissen Reebooks. " Ich muß die Flecken entfernen," dachte sie sich und langsamen Schrittes, mit hochgezogenen Schultern und diesmal zum Boden gerichteten Blickes, machte sie sich zurück auf den Weg zur Küche, " danach werde ich mein Buch lesen, ich habe doch Urlaub," dachte sie sich.

Ende

N.S. Wer das Genre Psychothriller mag, für den ist John Katzenbach, Die Anstalt, meiner Meinung nach allererste Wahl, ein Garant für schlaflose- weil Lesenächte.


Dazu leise, verhaltene Töne zum Ausklang.

Montag, 25. August 2014

Im Auto, bei strömenden Regen.

Hallo Besucher,

nach wie vor hat mich Bildbearbeitung mit Lightroom 4 fest im Griff. Gerne hätte ich die Musik von Paganini, Caprice No.4, dazu im Auto gehört, ich finde das hätte gepasst.

Eure Gabriele

Aus dem Autofenster

Ich sitze im Auto, der Regen trommelt auf das Dach. Regentropfen, die an mein Fenster klopfen... summt es in mir. Ich packe die Kamera aus und fotografiere von innen, vor mir, aus dem Fenster heraus.
Der eben noch wolkenschiebende blaue Himmel ist dunkelgrau, alles glänzt in verhaltenen Tönen und es prasselt heftiger von links nach rechts auf den Asphalt, sturzflutartige Schauer, die Sintflut, hört das jemals wieder auf.
In meinen Gedanken steigt das Wasser stetig, ich muß mir ein Boot kaufen, so ein Schlauchboot und zwei Paddel denke ich mir und bin schon unterwegs im Venedig des Nordens.
Da lugt die Sonne durch die Wolken, Helligkeit und Leuchten, zufrieden glänzende, wieder freundliche Häuserfronten.

Ich packe die Kamera ein, steige aus und gehe ins Haus und denke bei mir, zum Glück das war ein kurzer Graus und mit dem Schlauchboot ist es vorerst aus.


Freitag, 22. August 2014

Einen Spaziergang machen, mit Augen und Ohren. To go for a walk, with Eyes and Ears.

Hallo Besucher,

ich wünsche Euch ein schönes Wochenende mit Spaziergang 1 bis 3 und der Musik von Jean Michel Jarre - Oxygene 4 und hoffe hiermit zu Eurer Entspannung beizutragen.


Bis dann Eure Gabriele 

Jean Michel Jarre  Oxygene 4

Spaziergang 1

Spaziergang 2

Spaziergang 3


Donnerstag, 14. August 2014

" Der grünen Kuh auf purpurnen Grund " von Gabriele Manhold

Hallo Besucher,

der Trekker und das purpurne Ergebnis meiner Bildbearbeitung brachten mich auf die Idee diese kleine, von mir frei erfundene Umweltgeschichte zu schreiben. Beim lesen wünsche ich Euch hoffentlich, gute Unterhaltung.

Eure Gabriele


                                                 Extremes Wetter 1                 


eines Tages, nachdem sie ihren purpurnen Auftrag buchstäblich erfüllt hatten fuhren sie noch einige Kilometer mit dem Trekker. Die Zeit wurde knapp, denn durch das extrem stürmische Wetter an der norddeutschen Küste verteilte sich das Purpurne sichtbar schneller und die Landschaft hinter ihnen verfärbte sich zunehmend purpurn. Sie sahen sich an und wußten, sie alle dachten an die purpurnen Flüsse, denn dort hatten sie auch ohne Tabletten überlebt.

                                          Extremes Wetter 2                                    

Den Trekker ließen sie dann einfach inmitten eines Feldes stehen und zu Fuß erklommen sie den Deich so schnell es mit ihren schweren Tourenrucksäcken eben ging.
Auf dem Deich erfaßte sie der in heftigen Böen herantobende Sturm mit voller Wucht und zerrte an ihrer wasser-und winddichten Outdoorkleidung und ihren zum zerreissen gespannten Nerven. Gleichzeitig drehten sie sich mit dem Rücken zum Wind und verkletteten mit geübten Griffen ihre Kapuzen.

Inzwischen türmten Wolken sich zu bedrohlich wirkenden Gebirgen auf, die Sonne und das herannahende Unwetter lieferten sich die letzte Schlacht. Das aufgewühlte Wasser der Aussenweser vereinamte mit aufsprühender Gischt und lechzenden Wasserzungen den Rad- und Wanderweg.
Schnell wurde es zunehmend düsterer und mit nun weit ausholenden Schritten bewegten sie sich hintereinander über den Deichkamm in Richtung des auf sie wartenden Frachters. Das große Schiff leuchtete in der  gespenstischen Düsternis und es würde wie vereinbart auf sie warten, dessen waren sie sich sicher, dafür hatten sie gesorgt.

                                          Extremes Wetter 3                 

Der Anführer drehte sich zu ihnen um und sie wußten sofort Bescheid, warfen sich die grünen Tabletten ein, während der Sturm wütend an allem zerrte. Kaum damit fertig, klatschen die ersten schweren ganz leicht purpurfarbenen Regentropfen beinahe horizontal auf sie hernieder.
Sie hörten das Geheul der Sirenen den Sturm dominieren, Laserlicht durchschnitt wie Schwerter die Düsternis, untermalt vom einsetzenden Läuten der Kirchenglocken.

Nun rannten sie die letzten 100 m über das bis auf einige Container leere, unbeleuchtete Hafengelände, die Einlaßtore standen ihnen offen und schlossen sich gleich wieder hinter ihnen, erklommen die kurze Gangway zur Luke und waren an Bord des Frachters, sie hatten es geschafft und die purpurne Botschaft würde weitreichende Folgen haben.
Wie geplant wurden nun Kampagnen gestartet, man wollte keine Verletzten, die Leute mußten, wie in der Videoanweisung beschrieben ihren ganzen Körper und die Haare binnen 24 Stunden mit spezieller grüner Farbe bestreichen, dann würden sie sich nicht übergeben müssen, um es vornehm auszudrücken.

Die spezielle grüne Farbe befand sich in Containern, an Bord des Frachters, die Kampagne konnte beginnen und die purpurne Botschaft verbreitete sich über die Netze.

Die Formierung der grünen Menschen fand statt und das Gemälde, " Der grünen Kuh auf purpurnen Grund, " wurde aus der Luft fotografiert und gefilmt. Die Leute bekamen danach Mittel in die Hand, welche binnen kürzester Zeit dafür sorgten, das die purpurne Landschaft unbeschadet wieder in ihren Ursprungszustand kam.

Mit den dokumentarisch aufbereiteten Fotografien und Filmen werben die purpurnen Botschafter für Energiegewinnung ohne Atomkraft, sondern mit erneuerbaren Energien, biologische Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung und im Einklang mit den Mondzyklen und bewegen mit ihrer Kampagne die Umweltpolitik maßgeblich in die von ihnen anschaulich vorgegebene Richtung. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Bildbänden " Der grünen Kuh auf purpurnen Grund, " Postern etc. werden sie weitere Kampagnen zugunsten eines bewußt  naturerhaltenden Umgangs mit unserer Erde finanzieren.

Ende der Geschichte













Sonntag, 10. August 2014

Wika`s Bleistiftzeichnung von Pit Bull Terrier Amy

Hallo Besucher,
heute zeige ich Euch Wika`s Freihandzeichnung von der Pit Bull Terrier Dame Amy, der Hundedame eines Freundes, ich finde ihr Hundeporträt sehr schön und hoffe es gefällt Euch.

Als Vorlage diente Wika eine mit der Smartphone Kamera aufgenommene und dann ausgedruckte 10x15 cm Fotografie von der ca. 4 bis 5 Jahre alten  Amy, von welcher Wika, Amy dann mit Bleistift und Wischer auf  Ihren DINA4 Skizzenblock gezeichnet hat. 

                                          
Mehr zum Thema Hund und Pit Bull

Wissenwertes zu Herkunft und Geschichte der American Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Link: http://de.wikipedia.org/wiki/American_Pit_Bull_Terrier

und

SOKA RUN e.V Demo für Hunde und Menschen          #sokarun

2008 fand der erste Soka-Run in Düsseldorf statt. Durch die Initiative von Organisator Alexander Schemken, um mit einem friedlichen Protestmarsch von Haltern mit Hunden aller Rassen, Vorurteile und Rassendiskriminierung abzubauen, zugunsten des Tierschutz.
An Infoständen konnte jeder sich über die gesellschaftlichen Auswirkungen von Vorurteilen und Diskriminierung bestimmter Hunderassen ein Bild machen.

2010 entstand der als gemeinnützig anerkannte Verein SOKA RUN e.V.

Wo und wann Soka-Run`s stattfinden und weitere Informationen findet Ihr auf der Website.

Link: http://www.soka-run.de/?cat=3

SOKA RUN e.V. arbeitet in der gesamten Bundesrepublik, mit den Tierschutzorganisationen stellt der Verein  nachfolgend aufgeführte Forderungen an die Politik.

- Halterkunde statt Rassenliste, nach wissenschaftlichen Standarts
- Halterverantwortung fordern - und fördern
- bundeseinheitlich gesetzliche Regeln: zur Zucht, dem Handel,
  und der Haltung von Hunden
- Melde - und Registrierungspflicht für alle Hunde
- Tierhalterhaftpflicht für alle Hunde

Bis demnächst Eure Gabriele



Samstag, 2. August 2014

Gegengift


Ein Krimi der Sabrina Benarski Reihe          von Gabriele Manhold

Kapitel 1

Enttarnt

Guten Abend Besucher,
es geht weiter mit Gegengift und ich hoffe ihr habt Lesevergnügen. Bis demnächst, Eure Gabriele


Kyos sehnige, sehr männlichen und doch sensiblen Hände umfaßten meine schlanke Taille, welche in einem gewagten, auberginefarbenem Gaultier Bustier steckte und auch mein wohl ausgestattetes Dekollete vorteilhaft zur Geltung brachte. Im rythmischen Einverständnis unserer geschmeidigen Körper, bewegten wir uns durch die sich einander eng umschlingenden Pärchen allmählich über die Terasse, hinein in den dunklen hinteren Teil des Gartens, der nun überwiegend aus dichten, hoch wachsenden Farnen und Palmen bestand.

Schwindel erfasste mich, als seine fordernden Hände mein Bustier Häkchen für Häkchen öffneten, dann massierten seine Hände mit kräftig kreisenden Bewegungen meine festen und doch weichfleischigen Brüste. Erregt erkundete ich mit meinen Händen und meinen suchenden Mund seinen Körper, indem ich ihm sein locker  sitzendes Miyake Oberteil schon fast, von seiner durch Muskeln modulierten Schulter gestreift hatte, gerade erstastete ich mit sanft streichelnden Bewegungen mit meiner rechten Hand den ledernen Schaft  seiner Waffe, als hinter mir die vertraute Stimme Aggis, mit leiser wie zum vertraulichen flüstern gesenkter, jedoch kühler Stimme meinen Namen raunte, meinen richtigen Namen, Sabrina Benarski.

"Du wirst ab jetzt tun, was wir Dir sagen, oder Du wirst binnen kürzester Zeit mit internationalen Haftbefehl gesucht und was Dir noch unangenehmer sein wird, auch gefunden." Blitzschnell überschlug ich meine Optionen, gewarte meine entblößten Brüste, deren Warzen steil aufgerichtet waren und begann, nicht nur vor Kälte zu frösteln, dann nickte ich unmerklich mit dem Kopf.
Zu Kyo sagte sie," stell dich dicht hinter sie, während ich ihr das Bustier wieder schließe." " Laß das," zischte ich und begann selbst Häkchen für Häkchen zu schließen." Wir treffen uns gleich in der" Bibliothek des Maharaja  " raunte Aggi, Kyo zu. Kyo legte sofort besitzergreifend und mit hartem Griff seinen linken Arm um meine Taille, mit der rechten Hand strich er mir druckvoll  mit der rasiermesserscharfen Klinge seines aus dem ledernen Schaft gezogenen Dolches über meinen freien Bauch ein Stück unterhalb des Nabels.  

Wie scheinbar frisch Verliebte bewegten wir uns ungehindert  im Takt eines Blues über die nur noch mäßig betanzte von flirrenden bunten Lichtern überzogene Fläche, erklommen, an den Aufzügen vorbei, die breite und elegant geschwungene in die 1. Etage und zur Bibliothek des Maharaja führende Treppe, gingen nun zügigen Schrittes den in sanftes rotes Licht getauchten Flur entlang und mit routinierten Druck seiner rechten Hand drehte Kyo schließlich den Knauf der massiven Tür zur Bibliothek, bei gleichzeitig verhaltenem Klopfen, tock tock, Pause, Tock, tock, tock.

Kyo vermeinte sich meiner sicher zu sein und hatte nur einen lockeren Griff um meine Taille und mit dieser Einschätzung lag er richtig, ich würde nicht versuchen zu fliehen, erst mußte ich herausbekommen, wieviel sie wirklich über meine Aktivitäten wußten  und ob das was sie von mir wollten, meinem Vorhaben irgendwie nützlich sein könnte und zudem mußte es mir unbedingt gelingen, die Spuren meiner aufgedeckten Identität wieder zu verwischen und dazu brauchte ich die Hilfe meines einflußreichen indischen Freundes Prakash.